Workshop 3: Datenschutz im Familienrecht – RA Martin Weber

Die Akteure im Familienrecht sind durchgängig mit sensiblen personenbezogenen Daten befasst.

Für sie alle stellt sich – auch im Lichte insbesondere der Grundsätze der Datenminimierung, der Integrität und Vertraulichkeit sowie der Zweckbindung – stets die Frage, welche Daten (wem gegenüber und in welchem Umfange) erhoben werden dürfen und wie diese Daten dann konkret verarbeitet werden dürfen und vor dem Zugriff Dritter zu schützen sind.

Auch die datenschutzkonforme Büroorganisation kann im Einzelfall problematisch sein – insbesondere der Einsatz von Kommunikationstechnik im beruflichen Alltag; hierzu zählt der Umgang mit Cloud-Lösungen, Email, WhatsApp und Skype im Besonderen, aber auch die Nutzung von PCs, Diensttelefonen und weiteren Geräten im Allgemeinen.

Neben diesen Themen werden auch folgende Fragen behandelt:
Wer ist – wann, worüber und in welcher Form – über die Datenverarbeitung zu informieren? In welchen Konstellationen sind Einwilligungen erforderlich? Wie sind Daten zu archivieren, wann sind sie zu löschen? Unter welchen Umständen wird ein Verarbeitungsverzeichnis benötigt, wann ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen?

 

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